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Nachruf für unsere Ehrenvorsitzende Margret Storch

Nachruf für unsere Ehrenvorsitzende Margret Storch
Am 12.2.2021 verstarb unsere Ehrenvorsitzende Margret Storch im Alter von 80 Jahren.
Wir wollen hier nochmals an ihr Wirken im Verein erinnern.
Margret trat 1972 in den TV Dürrn ein, als aktives Mitglied der Frauengymnastikgruppe. Schon bald übernahm sie Verantwortung im Verein und lies sich Jahr 1976 zur Schriftführerin wählen. Dieses Amt führte sie bis zum Jahr 1982 aus und war dann bis 1987 als Turnratsmitglied tätig. In diesem Jahr wählten sie die Mitglieder des TV Dürrn zur 2. Vorsitzenden, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte, dass eine Frau diese Position ausübte. Schon drei Jahre später 1990 scheute sie sich nicht die Verantwortung für den Verein vollends zu übernehmen, und wurde zur 1. Vorsitzenden gewählt. In dieser Zeit gehörte sie zu den ersten Frauen im Turngau die ein Vereinsschiff steuerten. Bis zum Jahr 2003 war sie 1. Vorsitzende und stellt ihre Dienste dem Verein unermüdlich zur Verfügung. 2005 wurde Sie bei der Jahreshauptversammlung zur Ehrenvorsitzenden ernannt.
Eine der ersten großen Aufgabe als 1. Vorsitzende war die Teilnahme des TV Dürrn bei der 750 Jahr-Feier in Dürrn, ein Auftritt beim Festakt, Teilnahme am historischen Festzug und beim Heimatabend der örtlichen Vereine. 1992 stand die nächste große Veranstaltung auf dem Plan, das Landesturnfest in Pforzheim, bei dem der Verein als Patenverein für die Betreuung einer Schule verantwortlich war und der Verein beim Festzug oder diversen Aufführungen präsent war.
Eine der größten Herausforderungen war dann aber die Organisation und Durchführung unseres 100-jährigen Jubiläums im Jahr 1994. Ein Festakt in der Gemeindehalle, der Festgottesdienst in der evangelischen Kirche und ein Jubiläumswochenende mit Festzelt, Ortslauf, Buntem Abend, Gauwandertag, Festumzug, Präsentation der Vereinsgruppen, Handwerkerfrühschoppen, Kindernachmittag und dem Abend der örtlichen Vereine, waren zu organisieren. Diese Meisterleistung gelang ihr mit Ihrem Team bravourös und noch einige Jahre war im Ort die Rede davon.
Die sonstigen Veranstaltungen und Sitzungen des Vereins, die jedes Jahr zu organisieren und auszuführen waren, gehörten zum Tagesgeschäft und liefen ihr gut von der Hand.
Auch der Besuch von Deutschen Turnfesten in Berlin, Bochum, München und Leipzig, oder von Landesturnfesten in Rastatt, Karlsruhe, Konstanz, oder Villingen-Schwenningen gehörte zum Turnerleben von Margret. Einige davon besuchte sie zusammen mit ihrem Mann Adolf, der sie all die Jahre bei ihren Aktivitäten unterstützte, und zusammen mit ihren Turnerinnen der Frauengymnastik. Dieser Gruppe blieb sie bis zu ihrem Tod auch treu, als aktives Mitglied, und nahm dort an allen Unternehmungen teil.
Nach ihrer Amtszeit als 1. und 2. Vorsitzende war sie auch als Ehrenvorsitzende der Vorstandschaft und Verwaltung eine gute Ratgeberin und treue Stütze. Beim 125-jährigen Jubiläum war Margret im Festausschuss „Wirtschaft/Bewirtung“ noch rührig. Sie organisierte uns professionelle Hilfe aus ihrer Heimat für die Herstellung des Büffets zum Festakt. Beim allen Jubiläumsveranstaltungen war sie in der Küche mitverantwortlich.
Margret wurde für ihre Verdienste um den Verein mit folgenden Ehrungen ausgezeichnet, der Gauehrennadel in Silber und Gold, der DTB Ehrennadel und der Goldenen Verdienstplakette des Badischen Turnerbundes.
Der Verein ehrte Sie für ihre 30-jährige Vereinszugehörigkeit und ernannte Sie 2005 zur Ehrenvorsitzenden.
Wir verlieren mit Margret eine starke Persönlichkeit, der das das Wohl des Vereins immer am Herzen lag und die sich nicht scheute auch mal unbequemes zu äußern. Sie hatte das Herz auf dem rechten Fleck und wird uns sehr fehlen.

Unser aufrichtiges und herzliches Beileid gilt Ihre Söhnen Thomas und Michael mit Ehefrauen, die ihre Mutter und Schwiegermutter sicherlich schmerzlich vermissen werden.

Als äußeres Zeichen unserer Verbundenheit und unseres Respektes haben wir einen Kranz am Grab niedergelegt.


Wir werden Margret ein ehrendes Andenken bewahren.